Warum?

Es hört nicht auf. Gerade eben habe ich bei n24 erfahren, dass es heute morgen gegen 04.30 Uhr schon wieder Unruhen in Paris gab. Im Zuge eines Anti-Terror-Einsatzes hat sich eine Frau in die Luft gesprengt, drei Männer wurden festgenommen. Die Aktionen dauern noch an.

Voller Entsetzen las ich die Überschrift im Ticker: IS erklärt der Welt den Krieg.

Ich gehöre zu der Generation, die über Krieg nur von den Eltern erfahren hat. Wenn meine Eltern darüber sprechen, spüre ich jedes mal, dass ihnen auch heute  – 75 Jahre danach – viele Ereignisse noch in den Knochen stecken. Aber eins kann ich heute nachfühlen – die Angst.

Die Angst vor dem Wahnsinn, von dem die Drahtzieher des IS infiziert sind. Die Angst vor der blinden Überzeugung indoktrinierter junger Menschen, die einem haßerfüllten und zerstörerischen Ideal folgen. Ist das jetzt die Zukunft der Welt? Wie lange können wir uns schützen? Können wir uns überhaupt schützen? Wie wird unser Leben werden?

Fragen, die ich überhaupt nicht übertrieben finde. Wir scheinen erst am Anfang einer schrecklichen Odyssee. Trotzdem ist es wichtig und richtig, Signale zu setzen. Sich nun verkriechen und abzuschotten ist sicherlich der verkehrte Weg.

Am Ende bleibt nur die Frage „Warum“? Was berechtigt Menschen zu der Auffassung, dass ihr Glaube oder ihre Einstellung zum Leben das non-plus-ultra ist? Woher nehmen sie sich das Recht, im Namen ihres Glaubens Menschenleben zu vernichten? Ich bin ein sehr friedliebender Mensch, aber ich glaube, solche kranken Fanatiker kennen nur eine Sprache…. Und wer Gewalt sät, wird Gewalt ernten. Traurig, aber wahr.

 

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